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Nordrhein-Westfalen

Historischer Ortskern Hallenberg

Stadtgeschichte

Die Gründung und Namensgebung verdankt die Stadt Hallenberg ihrer besonderen Lage: Auf einem so genannten Bergsporn, der auf einer lang gestreckten Halde, die vom Heidekopf in den Mündungswinkel der Flüsschen Nuhne und Weife ausläuft, bot sich - um die Mitte des 13. Jahrhunderts - ein geeignetes Gelände zur Anlage einer Festung im Auftrag des Kölner Erzbischofs und gleichzeitigen Landesherrn des Herzogtums Westfalen, Konrad von Hochstaden. Diese Burg trug zur Festigung der Territorialgrenzen des Herzogtums Westfalen gegen die Landgrafen von Hessen und die Grafschaften Waldeck und Wittgenstein bei, so dass scharfe Landes- und Religionsgrenzen bis in die heutige Zeit bestehen. Flurbezeichnungen wie „Landwehr" oder „Wache" zeugen noch heute von der Schutzfunktion von Burg und Siedlung. Offizielles Gründungsjahr ist das Jahr 1231.

Schon früh bildeten die Gemeinden um das Städtchen Hallenberg herum eine Art kommunalen Zusammenschluss; zunächst in der Freigrafschaft Züschenau und im 19. Jahrhundert als Bürgermeisterei und späteres Amt. Das Amt Hallenberg wurde zum 31.12.1974 aufgelöst, Rechtsnachfolgerin wurde die heutige Stadt Hallenberg.