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Nordrhein-Westfalen

Historischer Stadtkern Rietberg

Stadtgeschichte
Johanneskapelle

Der erst im 20. Jahrhundert in Rietberg einsetzenden Industrialisierung ist es zu verdanken, dass die "Stadt der sch철nen Giebel" ihr 채u횩eres Erscheinungsbild weitgehend bewahrt hat. Die erste gesicherte Erw채hnung geht in das Jahr 1150 zur체ck, auch wenn es bereits einhundert Jahre zuvor auf einer H철heninsel am Emsknick eine Burg gegeben haben soll. Im 17. Jahrhundert entsteht an gleicher Stelle das Franziskanerkloster.

Bis Mitte des 14. Jahrhunderts wird s체dlich der Stadt eine zweite Burg gebaut. Durch Heirat f채llt die Grafschaft Rietberg an das m채hrische Grafengeschlecht von Kaunitz und f채llt nach dem Wiener Kongress 1815 an Preu횩en.

Als Ausgangspunkt eines historischen Rundganges empfiehlt sich die Katholische Pfarrkirche St. Johannes Baptista. Gleich nebenan folgt das ehemalige Hofbeamtenhaus und schlie횩lich das 1805/1806 erbaute Rathaus, das Wahrzeichen der Stadt. Das alte Gericht, das "Gr채fliche Conductionshaus", das Heimathaus sowie das Kloster und das Wohnhaus des ber체hmten Hofmalers Ludwig Bartscher geh철ren ebenfalls zu Rietbergs bauhistorischen Kostbarkeiten.